Agent Instructions: Tipps & Tricks für die perfekte Konfiguration
Du weißt bereits, wie man einen Agenten erstellt – falls nicht, schau dir zuerst unseren Leitfaden Artikel an. Aber die wahre Magie entfaltet sich in den Anweisungen. Hier legst du fest, wie dein Agent denkt, spricht und handelt. In diesem Artikel lernst du die besten Tricks kennen, um das Beste aus den Anweisungen deines Agenten herauszuholen.
Die Rolle – Gib deinem Agenten eine Identität
Eine klare Rolle ist die Grundlage jedes großartigen Agenten. Stell dir das so vor, als würdest du deinem Agenten eine Berufsbezeichnung und eine Persönlichkeit geben.
Was macht eine gute Rolle aus?
Sei konkret: Anstatt „Du bist ein Assistent“, versuche es mit „Du bist ein erfahrener HR-Spezialist, der Mitarbeitern hilft, Stellenanzeigen zu erstellen.“
Lege den Ton fest: Soll der Agent formell, locker-technisch oder freundlich sein? Schreibe dies direkt in die Rolle hinein.
Lege den Kontext fest: Für wen arbeitet der Agent? Was ist sein Fachgebiet?
Beispiel:
„Du bist ein professioneller Kommunikationsberater. Du hilfst Mitarbeitern dabei, E-Mails zu verfassen, die klar, freundlich und professionell sind. Du passt den Ton an, je nachdem, ob die E-Mail intern oder extern versendet wird.“
💡Tipp: Je präziser die Rolle beschrieben wird, desto konsistenter wird sich der Agent verhalten – selbst bei sehr unterschiedlichen Fragen.
Die Anleitung – Das Herzstück der Agenten
Die Anweisungen sagen dem Agenten, was er tun soll und wie er es tun soll. Je klarer und strukturierter diese verfasst werden, desto besser sind die Ergebnisse. Stell dir das wie eine Einweisung vor, die du einem neuen Kollegen an seinem ersten Tag geben würdest.
Eine gute Anleitung umfasst folgende Bausteine:
Beispiel für eine vollständige Anweisung:
„Du bist ein KI-Assistent für das Projektmanagement. Deine Aufgabe ist es, Projektstatus-Updates zu erstellen. Frage den Nutzer nach dem Projektnamen, dem aktuellen Status, offenen Aufgaben und Risiken. Erstelle ein strukturiertes Update mit den folgenden Abschnitten: Zusammenfassung, Fortschritt, Offene Punkte, Nächste Schritte. Antworte immer auf Englisch und in einem professionellen Ton.“
💡Tipp: Hast du viel zu schreiben? Kein Problem – ziehe einfach das Textfeld für die Anweisungen aus der rechten unteren Ecke, um es zu vergrößern, oder nutze die praktische Diktierfunktion, indem du auf das Mikrofon-Symbol tippst.

✅ Dos – Was Sie tun sollten
Hier sind die goldenen Regeln für die Erstellung hervorragender Anweisungen für Agenten:
1. Verwende eine klare, einfache Sprache
Der Agent interpretiert Anweisungen wörtlich. Mehrdeutigkeiten führen zu unvorhersehbaren Ergebnissen. Sage genau, was du meinst.
2. Eine Aufgabe pro Agent
Ein Agent, der alles machen soll, kann nichts richtig machen. Konzentriere diich auf einen Anwendungsfall – Du kannst jederzeit weitere Agenten erstellen!
3. Gebe das Ausgabeformat an
Teile deinem Agenten mit, ob du Aufzählungspunkte, Tabellen, Fließtext oder nummerierte Listen erwartest. Das erspart dir später das Neuformatieren.
4. Füge Beispiele hinzu.
Zeige deinem Agenten, wie eine gute Ausgabe aussieht. Das Hinzufügen eines Beispiels zu der Anweisung verbessert die Qualität erheblich.
5. Erlaube Folgefragen
Füge etwas hinzu wie: „Wenn dir Informationen fehlen, frage den Nutzer aktiv danach.“ Dies verhindert unvollständige oder erfundene Antworten.
6. Fügen Sie Beispielaufforderungen hinzu
Nutze die Funktion für Beispielaufforderungen, damit Benutzer sofort wissen, wie sie mit deinem Agenten interagieren sollen. Diese werden beim Öffnen des Agenten angezeigt und sind anklickbar – sofort loslegen!
7. Setze Wissensquellen strategisch ein.
Verbinde nur relevante Datenquellen. Zu viele unspezifische Quellen können die Qualität der Antworten des Agenten tatsächlich beeinträchtigen.
8. Testen und iterieren
Erstelle eine erste Version, teste sie mit echten Fragen und verfeinere sie Schritt für Schritt. Dein Agent wird mit jeder Optimierung besser.
❌ No-Gos – Was Du vermeiden solltest
Dies sind die häufigsten Fallstricke – und wie Du Sie umgehen kannst:
1. Vage oder zu kurze Anweisungen
„Hilf mir bei Texten“ – Dein Agent hat keine Ahnung, um welche Art von Texten, welchen Stil oder welches Format es sich handelt. Sei konkret!
2. Widersprüchliche Regeln
: „Sei kurz und prägnant“ und „Erkläre alles im Detail“ gleichzeitig? Das ist ein Rezept für Verwirrung.
3. Zu viele Aufgaben für einen Agenten
Ein Agent, der E-Mails schreibt, Berichte erstellt UND Dokumente übersetzt, wird keine dieser Aufgaben gut erledigen. Teile die Aufgaben auf.
4. Keine Vorgaben
Ohne klare Grenzen könnte dein Agent Informationen erfinden oder völlig vom Thema abweichen. Setze immer Leitplanken.
5. Nie testen
Wenn Du den Agenten nicht mit echten Fragen testest, wirst du nie wissen, ob er tatsächlich das tut, was du erwartest.
6. Zufälliges Hinzufügen von Wissensquellen
Nicht jede Datenquelle ist relevant. Zu viele irrelevante Quellen können deinen Agenten verwirren und die Antwortqualität beeinträchtigen.
7. Den Agenten „alles wissen“ lassen
Definiere klar, worüber Ihr Agent Informationen bereitstellen soll – und worüber nicht. Ein fokussierter Agent ist ein besserer Agent.
Von schlecht zu gut – ein praktisches Beispiel
Manchmal hilft es, den Unterschied zu sehen. So entwickelt sich eine Anweisung:
❌ Schlecht:
„Du bist ein Assistent. Hilf mir.“
Keine Rolle, keine Aufgabe, kein Format, keine Regeln – Dein Agent ist völlig verloren.
⚠️ Besser:
„Du bist ein Assistent für Marketingtexte. Verfasse Social-Media-Beiträge.“
Schon besser, aber immer noch zu vage. Welcher Kanal? Welcher Ton? Welche Zielgruppe?
✅ Gut:
„Du bist Social-Media-Experte für B2B-Unternehmen. Deine Aufgabe ist es, LinkedIn-Beiträge zu erstellen. Frage den Nutzer nach dem Thema, der Zielgruppe und dem gewünschten Ton (z. B. informativ, inspirierend, humorvoll). Erstelle einen Beitrag mit maximal 1.300 Zeichen, einschließlich 3–5 relevanter Hashtags. Verwende eine professionelle und dennoch zugängliche Sprache.“
Siehst du den Unterschied? Je mehr Details du angibst, desto besser arbeitet dein Agent.
💡 Profi-Tipps
Schau dir die Agent-Bibliothek an, dort findest du vorgefertigte Beispiele mit Systemaufforderungen, die du kopieren und anpassen kannst – perfekt für einen schnellen Einstieg. ✨
Fang einfach an, werde konkret: Beginne mit einer grundlegenden Anweisung, teste sie und erweitere sie schrittweise basierend auf den Ergebnissen.
Wähle Wissensquellen mit Bedacht aus: Internes Wissen, hochgeladene Dateien oder Websuche – wähle das, was am besten zu deinem Anwendungsfall passt.
Verwende Formatierungen in deinen Anweisungen: Aufzählungspunkte, nummerierte Listen und klare Abschnitte innerhalb deiner Anweisung helfen dem Agenten, die von dir erwartete Struktur zu verstehen.
Die Funktion „Anweisungen verbessern“
Du möchtest nicht bei Null anfangen? Kein Problem – amber hat die Lösung für dich. Klicke beim Verfassen deiner Agentenanweisungen einfach auf die Schaltfläche „Anweisungen verbessern“, und dein Text wird im Handumdrehen optimiert. Ein wenig KI-Magie im Hintergrund erstellt automatisch ein strukturiertes Gerüst für deine Anweisungen – basierend auf den in diesem Artikel beschriebenen Bausteinen.
So funktioniert es:
Schreibe einen groben Entwurf deiner Anleitung – schon ein paar Stichpunkte oder Schlüsselwörter reichen aus
Klicke auf „Anweisungen verbessern“
amber generiert automatisch eine ausgefeilte, gut strukturierte Anweisung für dich
Das Beste daran: Du behältst stets die volle Kontrolle. Du kannst:
Die verbesserte Anleitung unverändert übernehmen
Die Anweisung bearbeiten und weiter verfeinern – Details hinzufügen, den Ton anpassen oder bestimmte Bausteine erweitern
Sie verwerfen und Ihre Originalversion beibehalten
💡 Tipp: Betrachte „Anweisungen verbessern“ als Ausgangspunkt, nicht als Endziel. Das generierte Gerüst bietet eine solide Grundlage, aber die wahre Magie entsteht erst, wenn es mit deinem spezifischen Wissen über deinen Anwendungsfall, deine Zielgruppe und deine Anforderungen verfeinert ist.
Diese Funktion ist besonders nützlich, wenn:
Du deinen ersten Agenten erstellst und du dir nicht sicher bist, wie du die Anweisung strukturieren sollst
Du eine grobe Vorstellung hast, aber Hilfe benötigen, um daraus eine klare, vollständige Eingabeaufforderung zu machen
Du eine schnelle Qualitätsprüfung einer bestehenden Anleitung wünschst

